Tesla-Rekuperation immer gut? Deshalb auch normal bremsen!

Tesla-Rekuperation immer gut? Deshalb auch normal bremsen!

Einer der größten Tesla-Vorteile ist die Rekuperation. Warum Sie diese aber nicht ausschließlich nutzen sollten, lesen Sie hier.

Einer der großen Vorteile von Elektroautos, den man beim Fahren eines Tesla sofort bemerkt, ist die sogenannte Rekuperation. Dabei nutzt das Fahrzeug seinen Elektromotor quasi als Generator, um Bewegungsenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Oder kurzgesagt: Beim Bremsen wird die Batterie aufgeladen.

Das ist nicht nur gut für die Reichweite, sondern reduziert auch den Verschleiß der gewöhnlichen Bremsscheiben und macht sogenanntes „One-Pedal-Driving“, also das Fahren ohne Betätigung des Bremspedals, möglich. 

Doch ist es gut, sich einzig und allein auf die Rekuperation zu verlassen und niemals die mechanischen Bremsen zu betätigen? In diesem Beitrag erfahren Sie es.

Tesla-Rekuperation: Wirkungsgrad wird erhöht

Ein weiterer enormer Vorteil der Rekuperation liegt in der Umweltfreundlichkeit. Wenn bereits für Bewegung aufgewendete Energie zurückgewonnen werden kann, sobald die Bewegung verlangsamt werden soll, erhöht sich der Wirkungsgrad des Fahrzeugs. Dieser beschreibt, wie viel Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Vorwärtsbewegung umgewandelt werden kann.

Früher konnte man sogar die Stärke der Tesla-Rekuperation einstellen, dies ist aktuell aber leider nicht mehr möglich. Dennoch ist der Wirkungsgrad bei Elektrofahrzeugen nicht zuletzt wegen der Rekuperation deutlich höher als bei Verbrennern – und je weniger Energie verschwendet wird, desto vorteilhafter ist dies auch für die Umwelt.

Tesla-Bremsen: Nur Rekuperation auf Dauer schädlich

Dennoch hat die Nutzung von Rekuperation nicht nur Vorteile. Der geringe Verschleiß an der Bremse ist gewissermaßen auch die Achillesferse der Technik. Denn werden Bremsscheiben und -beläge kaum genutzt, setzt sich Rost an, der die Bremswirkung deutlich reduzieren kann. 

Benötigt man dann doch einmal mehr Bremskraft, als die Rekuperation allein bieten kann, etwa bei einer Notbremsung, kann das fatale Folgen haben. 

Wie schnell sich Rost ansetzt, merkt man übrigens auch im Winter oder bei nassem Wetter. Wer das Auto abends nach einer Fahrt parkt, wird morgens feststellen, dass sich die Handbremse nur schwer lösen lässt – sie ist festgerostet. Worauf Sie im Winter noch achten können, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wie kann man die Tesla-Bremse schützen? 

Zum Glück ist es ganz einfach, das Einrosten der Bremsen zu vermeiden: Man nutzt Sie einfach. Alle paar Tage einmal kräftig abbremsen entfernt den Rost, bevor er viel Ärger machen kann. 

Am besten legen Sie für die Bremsung während der Fahrt den Leerlauf (N) ein, da dann die Rekuperation ausgeschaltet wird und wirklich nur die normale Bremse zum Einsatz kommt. 

Mit wenig Aufwand kann man die Bremsscheiben also in gutem Zustand halten – und besser aussehen tun sie dann auch. 

Damit Sie auch beim Rest Ihres Teslas den Verschleiß so gering wie möglich halten können, finden Sie bei Teslabs allerhand Zubehör für Schutz und Pflege.

Quelle Beitragsbild: Robin van Greenen via Unsplash

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