Tesla nach 100.000 Kilometern: Wie ist der Zustand von Batterie, Reifen und Co.?

Tesla nach 100.000 Kilometern: Wie ist der Zustand von Batterie, Reifen und Co.?

Es existieren allerlei Mythen zur Langzeitzuverlässigkeit von E-Autos, insbesondere Teslas. Wie sieht der Zustand nach 100.000 km wirklich aus?
Die beste Tesla-Verarbeitung: Giga Shanghai, Grünheide oder Fremont-Factory? Sie lesen Tesla nach 100.000 Kilometern: Wie ist der Zustand von Batterie, Reifen und Co.? 2 Minuten Weiter Tesla Model 3 lädt nicht? Das ist zu tun

Im öffentlichen Diskurs existieren allerlei Mythen zur Langzeitzuverlässigkeit von Elektroautos im Allgemeinen und Teslas im Speziellen. „Die Batterie wird deutlich schwächer”, „Material und Verarbeitung sind nicht langlebig”, „All die Technik geht sicher schnell kaputt”, viele dieser Aussagen hat jeder schon einmal gehört. Doch wie sieht die Realität aus? Wie fühlt sich ein Tesla nach über 100.000 Kilometern an? 

Der YouTuber Andy Slye hat genau diese Fragen in einem Video beantwortet. Er ist sein Tesla Model 3 in vier Jahren über 100.000 Meilen (also sogar knapp 160.000 Kilometer) gefahren. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Tesla-Zustand nach 100.000 Kilometern

Mythos 1: Batterie und Reifen

Fakt ist: Batterien verlieren mit der Zeit tatsächlich an Kapazität. Das ist chemisch bedingt und Stand heute nicht zu vermeiden. Im Fall des getesteten Model 3 lag der Verlust über 4 Jahre aber mit ganzen 2,2 % durchaus im vertretbaren Rahmen.

Auch die Reifen hielten für ein Elektroauto überraschend lange, erst nach knapp 60.000 Kilometern mussten neue her, – selbst für einen Verbrenner ein guter Wert. Wer allerdings einen stärkeren Tesla mit Allradantrieb kauft, bei dem dürfte der Reifenwechsel wohl deutlich schneller anstehen.

Mythos 2: Verarbeitung

Wie Andy Slye im Video feststellte, sind Material und Verarbeitung in Ordnung, aber nicht gerade luxuriös. Nach 100.000 Meilen hatte sich tatsächlich das ein oder andere Stück Verkleidung, etwa an der B-Säule, abgelöst, was den Innenraum optisch durchaus abwertete.

Gerade, wenn man deutsche Premium-Marken gewohnt ist, kann man hier wohl etwas enttäuscht sein. Erwähnenswert ist aber auch, dass das Testauto eines der ersten produzierten Model 3 war. Seither hat sich die Qualität bei Tesla bekanntermaßen deutlich verbessert.

Mythos 3: Technik

Analog zu Smartphones und Tablets wäre es nicht verwunderlich, wenn die Leistung des Zentralcomputers bzw. -displays mit den Jahren abnehmen würde. Slye zufolge ist das allerdings nicht der Fall, die Bedienung fühle sich an wie am ersten Tag. Zudem sind die Möglichkeiten durch stetige Over-the-Air-Updates ständig gewachsen und haben das Model 3 im Laufe der Zeit noch interessanter gemacht.

Auch die Leistung des Autopiloten sei keinesfalls gesunken und habe das Leben mit dem Tesla sehr angenehm gemacht.

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