Kann Tesla bidirektional laden?

Kann Tesla bidirektional laden?

Das Haus mit Strom versorgen ist ein Traum vieler E-Auto-Fans. Kann Tesla bidirektionales Laden?

Bidirektionales Laden ist in aller Munde. Es soll Elektroautos noch praktischer machen, das Auto wird zum elektrischen Alleskönner. Doch worum geht es genau beim bidirektionalen Laden – und kann Tesla bidirektional laden?

Was ist bidirektionales Laden?

Bidirektionales Laden verfolgt im Grunde die Idee, die riesige Batterie eines E-Autos als das zu benutzen, was sie ist: ein temporärer Stromspeicher. Wäre die Batterie in der Lage, elektrischen Strom über Steckdosen nicht nur aufzunehmen, sondern auch wieder abzugeben, wäre plötzlich ein gewaltiger Stromspeicher vorhanden.

Dieser kann, etwa gepaart mit einer Solaranlage, ein Haus komplett autark versorgen oder billig gekauften Strom speichern und diesen zu teuren Zeiten profitabel verkaufen – so zumindest die Idee.

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Tesla bidirektional: V2X

Geht es um Elektrofahrzeuge als Stromspeicher, stoßen Sie auf Begriffe wie V2L (Vehicle-to-Load), V2H (Vehicle-to-Home), V2V (Vehicle-to-Vehicle), V2G (Vehicle-to-Grid) oder, als Sammelbegriff für alle genannten, V2X.

Diese Abkürzungen beschreiben, für welche Anwendungsgebiete ein mit bidirektionalem Laden ausgestattetes E-Auto taugt. Kann es lediglich andere elektrische Gerätschaften wie etwa eine Heckenschere betreiben (V2L), kann es über seine, hoffentlich per Abdeckung gut geschützte, Ladebuchse ein anderes E-Auto laden (V2V), ein ganzes Haus versorgen (V2H) oder ist es gar fähig, Strom ins öffentliche Netz zurückzuspeisen (V2G)?

Kann Tesla bidirektional laden?

Bei Tesla stand man dem Thema bisher eher skeptisch gegenüber. Elon Musk sagte noch bei der letzten Aktionärsversammlung, er glaube nicht, dass viele Kunden an bidirektionalem Laden interessiert seien. So ist es auch nicht verwunderlich, dass keines der Tesla-Modelle S, 3, X oder Y bidirektionales Laden unterstützt.

Ob sich das in Zukunft ändert? Vermutlich, aber bei Tesla weiß man schließlich nie. Die Zwischenzeit kann aber gut genutzt werden, um zu lernen, wie man den Strom richtig in die Batterie bekommt. Dafür haben wir praktische Tipps zum perfekten Laden zusammengestellt.

Tesla bidirektional Laden: Der Cybertruck kann es!

Ein Zeichen dafür, dass der Wind in Sachen bidirektionales Laden bei Tesla dreht, ist der kürzlich vorgestellte Cybertruck. Dieser ist des Ladens in beide Richtungen mächtig und bietet mit seiner 123 kWh großen Batterie ordentlich Power.

Elektrische Gerätschaften (V2L) werden mit bis zu 9,6 kW beliefert, für das Eigenheim (V2H) stehen 11,5 kW bereit. Wie erste Erfahrungsberichte zeigen, ist auch das Laden anderer Elektroautos (V2V) möglich. Der Cybertruck wird so zur mobilen Ladesäule.

Tesla Wallbox bidirektional: Hardware

Einziger Haken am „Powershare“ getauften bidirektionalen Laden bei Tesla: Es ist zusätzliche Hardware wie die Wallbox „Universal Wall Connector“ und die Powerwall-Gateway erforderlich, die nicht ganz günstig sind. Wer schon einen Powerwall-Speicher sowie Wall-Connector hat, soll das bidirektionale Laden am Cybertruck aber ohne Weiteres nutzen können.

Wünschen Sie sich, dass Tesla bidirektionales Laden für alle Modelle einführt? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

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