Tesla-Autopilot: Basic vs. Enhanced vs. FSD – Unterschiede erklärt

Tesla-Autopilot: Basic vs. Enhanced vs. FSD – Unterschiede erklärt

Tesla bietet für seinen Autopilot drei verschiedene Pakete – Basic, Enhanced und FSD. Was sind die Unterschiede und welches Paket ist für Sie das Richtige?
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Tesla bietet für seinen Autopilot drei verschiedene Pakete – Basic, Enhanced und FSD –, die unterschiedliche Funktionen bieten. Während der Basic Autopilot standardmäßig ausgerüstet ist, kosten die beiden anderen Pakete einen großen Aufpreis.

Was also ist der Unterschied, der diesen rechtfertigen soll? Und lohnt sich das teuerste Paket?

Tesla-Autopilot: Unterschiede zwischen den Paketen

Der in allen Teslas verbaute Basic Autopilot verfügt neben essenziellen Sicherheitsfunktionen wie dem Notbremsassistenten vor allem über zwei Funktionen: den Abstandsgeschwindigkeitsregler, also im Prinzip ein Tempomat, der zusätzlich Abstand zu Fahrzeugen vor einem hält, sowie den Lenkassistent, der bei klar erkennbarer Spurführung selbst lenken kann.

Während das bei vielen anderen Herstellern bereits zu den kostenpflichtigen Upgrades gehört, geht es damit bei Tesla erst los.

Das Paket „Enhanced Autopilot” bietet für 3.800 Euro Aufpreis vielerlei Features „on top”. Dazu gehören etwa der Spurwechselassistent, der bei Blinkerbetätigung selbstständig die Spur wechselt oder die „Mit Autopilot navigieren”-Beta, die automatisch durch Autobahnauffahrten, -ausfahrten und -kreuze navigieren kann. Außerdem erhält man durch „Autoparken” Unterstützung beim Parken. „Herbeirufen” lässt das Fahrzeug in einem gewissen Radius selbstständig ausparken und zum Eigentümer navigieren.

Wer noch mehr will, kann für 7.500 € das Full-Self-Driving-Paket erwerben, welches den Funktionsumfang noch um den Verkehrs- und Stoppschildassistenten ergänzt. Dieser erkennt Ampeln und Stoppschilder und bremst das Fahrzeug automatisch ab. Außerdem stellt Tesla Käufern dieses Pakets in naher Zukunft einen Lenkassistenten auch für den Stadtverkehr in Aussicht.

Was ist in Deutschland überhaupt möglich?

Viele dieser Funktionen klingen toll, – doch dürfen sie in Deutschland, wo weit strengere Regeln gelten als im Produktionsland USA, überhaupt verwendet werden? Prinzipiell ja, allerdings unter einer wichtigen Bedingung: Sämtliche Autopilot-Pakete sind als „Autonomes Fahren Level 2“ und damit als Assistenzsysteme eingestuft, was bedeutet: Der Fahrer muss seine Hände am Lenkrad halten und jederzeit bereit sein, einzugreifen.

Tesla weist im Kleingedruckten auch mehrfach auf diesen Umstand hin.

Lohnt sich der Kauf?

Lohnt sich unter diesen Umständen der Zukauf der Zusatzpakete überhaupt? Was bringt einem schließlich eine Ampelerkennung, wenn man trotzdem ständig aufpassen muss? Die Beantwortung dieser Fragen hängt auch davon ab, wie man seinen Tesla primär nutzt. Wer in der Regel nur kurze Strecken fährt, dem reicht der Basic Autopilot mit Abstandstempomat völlig aus. Zwar ist gerade das automatische Einparken des nächstteureren Enhanced Autopilot (EAP) sicher nice to have, letztlich aber vor allem eine Spielerei, die die meisten selten nutzen werden.

Viele der wirklich nützlichen Funktionen des EAP funktionieren ohnehin bloß auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßen. Dort sind sie durchaus hilfreich und machen die Fahrt entspannter und weniger ermüdend. Wer also viel und lange auf solchen Strecken unterwegs ist, für den kann sich der Aufpreis lohnen.

Nochmals 3700 € mehr zu zahlen für das Full-Self-Driving (FSD) Paket, ergibt aber wohl für die wenigsten Sinn. Aktuell bekommt man nur den Verkehrs- und Stoppschildassistenten sowie die Aussicht auf den City-Assistent. Außerdem dürfte man zukünftige Entwicklungen wohl als einer der Ersten erhalten. Was das allerdings sein wird und inwiefern man es nutzen können wird, weiß niemand.

FSD ist aktuell also nur eine Option, wenn man unbedingt alles haben will, was technisch möglich ist. Wer technisch affin ist und Teslas derzeit beste Technologien erleben will, wird mit dem FSD-Paket sicher Spaß haben.

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