Der richtige Reifendruck ist ein oft unterschätzter, aber entscheidender Faktor beim Betrieb eines (Elektro-)Autos. Nicht nur Sicherheit und Fahrkomfort, sondern auch Effizienz und damit Reichweite hängen von der korrekten Befüllung der Reifen ab.
n diesem Artikel beleuchten wir, welcher Reifendruck für Tesla Model 3 und Model Y optimal ist, welche Überwachungsmethoden es gibt und wie Sie mögliche Fehler beheben können.
Welcher Reifendruck für Tesla Model Y?
Eines vorneweg: Die Tesla-Empfehlung fürs Reifen-Aufpumpen richtet sich nach dem jeweiligen Fahrzeug, nicht nach den tatsächlich eingesetzten Reifen. Welche Werte der Autobauer empfiehlt, können Sie der an der B-Säule (Fahrerseite) verbauten Plakette entnehmen – für Model 3 und Y sind es in aller Regel 2,9 Bar.
Es empfiehlt sich, diesen Wert bei Winterreifen um 0,1 bis 0,3 Bar zu erhöhen. Das liegt an einer oft anderen Gummimischung sowie an den üblicherweise geringeren Einsatztemperaturen.
Je kälter die Luft im Reifen, desto geringer der Druck – als Faustregel gelten 0,1 Bar Verlust pro 10 Grad Temperaturunterschied. Durch die Mehrbefüllung sorgt man also direkt für temperaturbedingten Druckverlust vor.
Ein leicht höherer Druck sollte aber nicht nur für Winterreifen, sondern auch bei größeren Felgen (z. B. 20 Zoll beim Model 3 Performance) zum Einsatz kommen. Das liegt daran, dass die Reifenflanke kleiner ist und dank des leicht höheren Drucks stabilisiert wird.
Tesla Reifendruck messen
Tesla verbaut im Model 3 und Model Y Reifendrucksensoren, die dem TPMS (Tire Pressure Monitoring System) Daten über die aktuellen Drücke in allen vier Reifen liefern.
So können diese auf dem Infotainment-Screen unter Fahrzeug -> Service angezeigt werden und ein umständliches Messen am Ventil entfällt. Achten Sie beim Auslesen dieser Werte stets darauf, dass die Reifen kalt sind und schon ein paar Stunden still stehen.
Das TPMS erkennt aber ohnehin auch automatisch zu hohe oder zu niedrige Werte und warnt den Fahrer entsprechend. Eine solche Warnung sollte allerdings immer auf ihre Plausibilität überprüft werden – schließlich hält kein Sensor ewig, sondern fängt irgendwann an, falsche oder gar keine Werte mehr anzuzeigen.
In einem solchen Fall finden Sie bei Teslabs schnell und unkompliziert Abhilfe: Unsere BLE-Tesla-Reifendrucksensoren gibt es zum Nachrüsten als Einzelstück oder im Viererpack.
Reifendruck – Faktoren
Der ideale Reifendruck für Model 3 und Y sorgt für mehr Sicherheit, Reichweite und Komfort. Im Bereich der 2,9 Bar macht man selten etwas falsch, etwas mehr sollten es aber im Winter, bei großen Felgen oder im Anhängerbetrieb sein.
Grundsätzlich kann man sich dabei auf das Tesla TPMS verlassen, eine Überprüfung der angezeigten Werte mittels Messung am Ventil (und wenn es nur aus Neugierde ist) schadet aber nie.
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Tesla-Reifendruck gemacht? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.













